Pressemitteilung vom 06.11.2007
E-Mail-Archivierung wird zu einem Muss in der öffentlichen Verwaltung
eGovernment und EU-Dienstleistungsrichtlinie erfordern ein rasches Umdenken beim Umgang mit der elektronischen Post

Wöllstadt, 06. November 2007 - in der öffentlichen Verwaltung setzt sich die elektronische Kommunikation mit E-Mail immer stärker durch. Vor allem
die rasante Entwicklung im Bereich des eGovernments und nicht zuletzt auch die im Dezember 2006 verabschiedete und in Kraft getretene EU-Dienstleistungsrichtlinie RL 2006/123/EG,
mit der Verwaltungsverfahren zwischen Unternehmen und Behörden mittels elektronischer Dokumente und Bescheide durchgeführt werden sollen, verlangen von der öffentlichen
Hand ein rasches Umdenken im Umgang mit der elektronischen Post. Insbesondere gilt dies vor dem Hintergrund, dass
im Hinblick auf behördliche Aufbewahrungspflichten generell nicht zwischen Dokumenten auf Papier oder in elektronischer Form zu unterscheiden
ist. Grundlage für die Aufbewahrungspflicht von Dokumenten sind dabei in erster Linie die Grundsätze der ordnungsgemäßen Aktenführung.
Diese erfordern von den Behörden die Gewährleistung der Unveränderbarkeit von gespeicherten Dokumenten. Einzelne Dokumente müssen dabei zweifelsfrei
identifizierbar und jederzeit in annehmbarer Zeit auffindbar sein.
In öffentlichen Verwaltungen ist die Archivierung von elektronischen Daten häufig auch heute noch ein ungelöstes Problem.
Dieses Defizit kann jedoch erhebliche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen - denn werden E-Mails in Behörden von
den Angestellten verändert oder gar gelöscht, machen sich diese nach §133 StGB strafbar. Die bestehenden E-Mail-Systeme alleine sind
jedoch nicht dazu geeignet, E-Mails revisionssicher aufzubewahren. Einerseits können Anwender E-Mails nachträglich verändern oder gar
löschen, andererseits lässt es sich selbst durch regelmäßige Datensicherungen nicht ausschließen, dass z. B. bei einem Hard- oder
Softwarefehler E-Mails verloren gehen können. Das Thema E-Mail-Archivierung wird daher zunehmend auch für die öffentliche Hand zu einem Muss.
Dies ist jedoch nur möglich, wenn E-Mails innerhalb der Behörde durch geeignete Technologien, wie dies z. B. die E-Mail Archive Appliance
EMA® bietet, revisionssicher archiviert werden.
Revisionssichere E-Mail-Archivierung mit EMA®
EMA® (E-Mail Archive Appliance®) ist ein sehr preiswertes und zugleich revisionssicheres Archivierungssystem, das sich nahtlos und nahezu
wartungsfrei in die meisten IT-Infrastrukturen integrieren lässt. EMA® unterstützt die am häufigsten eingesetzten E-Mail-Server-Systeme
und kann auch den intern geführten E-Mailverkehr archivieren. Über einen optional erhältlichen "E-Mail-Importer" lassen sich aber auch
bereits vorhandene E-Mail-Datenbestände schnell und einfach in das Archiv übertragen Jede ein- und ausgehende E-Mail wird automatisch von EMA® erkannt, mit einem Zeitstempel versehen, digital signiert und mit AES verschlüsselt in das Archiv kopiert.
Der Kopiervorgang in das Archiv erfolgt zeitgleich mit der Zustellung oder Versendung jeder einzelnen E-Mail. Damit wird von EMA® garantiert,
dass auch im Falle von Hard- oder Softwarefehlern des vorhandenen E-Mail-Systems, alle E-Mails revisionssicher im Archiv gespeichert werden - keine E-Mail kann mehr verloren gehen. Mit nur einem Mausklick lassen sich im Bedarfsfall E-Mails wiederherstellen.
Flexible Filtereinstellungen erlauben darüber hinaus eine Trennung der geführten E-Mail-Korrespondenz zwischen privaten und geschäftlichen
E-Mails. Ein optionales Rechte- und Rollenkonzept nach dem "Vier-Augen-Prinzip"
und eine manipulationssichere Protokollierung sorgen darüber hinaus für einen optimalen Datenschutz. |